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Wie und wo sollte der Gaming-Tisch stehen?

Keine direkte Beleuchtung durch einfallendes Tageslicht

Bevor du dir einen Schreibtisch für Gamer kaufst, solltest du dir darüber Gedanken machen, wie und wo der Gaming-Tisch überhaupt stehen soll. Denn neben den eigentlichen Features und Eigenschaften kommen auch weitere Dinge zum Tragen, die es vor der Anschaffung zu beachten gibt.

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Warum ist es wichtig, wie der Gaming-Tisch steht?

Eine LED-Beleuchtung, die Höhenverstellung, ein Getränkehalter oder ein durchdachtes Kabelmanagement sich wichtige Bausteine eines überzeugenden Gaming-Tisches.

Hier ist es verständlich, dass du schnell zuschlagen möchtest und es kaum abwarten kannst, deinen Gamer-Schreibtisch aufzubauen und ihn in deinem Gaming-Zimmer zu platzieren.

Aber genau hier kann es zu Problemen kommen, wenn du nicht vorher einige weitere wichtige Dinge beachtet hast. Denn zusätzlich ist es wichtig, darauf zu achten, welche Räumlichkeiten und die damit verbundenen Stellplätze dir zur Verfügung stehen.

Prüfe den zur Verfügung stehenden Platz in deinem Gaming-Zimmer

Du kennst dein Gaming-Zimmer am besten und weißt, wie groß es ist und wo die Möglichkeiten gegeben sind, einen Gamer-Tisch optimal unterzubringen.

Oft sind es nur ein paar wenige Zentimeter, die eine Rolle spielen und darüber entscheiden, ob dein favorisiertes Modell an die von dir ausgesuchten Stelle hinpasst oder auch nicht.

Entscheide dich daher nicht voreilig und greife zuvor lieber einmal öfter zum Zollstock. Wähle einen für dich optimalen Platz und messe aus, welche Breite dir zur Verfügung steht.

Hast du nur einen kleinen begrenzten Raum, ist es ratsam, zu einem entsprechend schmalen Gaming-Tisch zu greifen. Diese findest du schon ab einer Breite von 100 cm.

Unser umfangreicher Filter auf der Startseite steht dir hier bereit, um die verschiedenen Modelle nach der Breite zu sortieren bzw. einzugrenzen.

Keine direkte Beleuchtung durch einfallendes Tageslicht

Sofern du irgendwie die Möglichkeiten hast, ist es ebenfalls sehr ratsam, auf die Ausleuchtung zu achten. Denn neben dem Platzangebot in deinem Gaming-Zimmer ist auch der Lichteinfall durch das Tageslicht ein wichtiges Thema.

Gerade in den Sommermonaten, wo die Sonne einen Großteil der Tageszeit scheint, macht sich eine durchdachte Positionierung deines Gamer-Tisches bezahlt.

Einfallendes Licht kann nicht nur stören und deine Performance im Game maximal beeinträchtigen. Auch deine Gesundheit kann dadurch negativ beeinflusst werden. Schmerzende und überanstrengte Augen können hier zu Kopfschmerzen oder einer Sehschwäche führen.

Bitte beachte daher folgende Hinweise, die dir dabei helfen können, zu jeder Tageszeit eine optimale Beleuchtung durch das natürliche Tageslicht zu erhalten.

Sitze nicht mit dem Rücken direkt zum Fenster

Monitore unter direkter Sonneneinstrahlung
Meine Monitore ins direkte Licht gedreht

Eine der beiden wichtigsten Punkte, die es zu beachten gibt, ist der, dass du an deinem Gaming-Schreibtisch nicht direkt mit dem Rücken zum Fenster sitzen solltest.

Oben findest du ein Beispiel, in dem ich meine Monitore soweit gedreht habe, dass diese direkt dem Tageslicht ausgesetzt sind. Entsprechend siehst du, wie matt sich der Inhalt darstellt und wie fast kein Kontrast mehr vorhanden ist.

Gerade bei wechselnden Witterungsbedingungen kann das ein großes Hindernis werden. Der Himmel war eben noch bedeckt und die Darstellung auf dem Monitor perfekt zu erkennen.

Nachdem sich die Sonne aber urplötzlich an der Wolkendecke vorbeigeschoben hat, fällt Sie mit ihrer gesamten Helligkeit auf deinen Monitor. Das gerade noch gut erkennbare Bild verschwindet komplett und deine Runde geht verloren.

Das einfallende Tageslicht der Sonne kann so ungehindert auf dein Monitor strahlen. Das Problem hierbei ist die maximale Helligkeit der Displays. Wo es in einer normalen Umgebung ausreichend hell erleuchten kann, wirkt es unter Beeinträchtigung der Sonne fast so, als wäre dein Monitor ausgeschalten.

Da die Sonne eine wesentlich höhere Leuchtkraft hat als deine Monitore, wirst du so fast nichts mehr erkennen können. Die Runde im Game ist so schon so gut wie verloren. Ein verspiegeltes Display, wie man es von einigen Notebooks her kennt, verstärkt das Problem nur noch.

Auch nicht direkt vor dem Fenster zocken

Wer denkt, dass er sich nun einfach einmal um 180 Grad dreht und sich vor das Fenster setzt, um den Monitor vor einer direkten Sonneneinstrahlung zu schützen, täuscht sich. Natürlich ist dein Display vollends vor der Helligkeit der Sonne geschützt.

Nun bist du aber derjenige, der die Sonne direkt im Gesicht hat. Die Umgebung des Fensters wirkt bei hellem Sonnenschein so dermaßen blendend, dass deine Augen den im Vergleich dunklen Monitor fast nicht mehr wahrnehmen können. Auch in diesem Fall ist es fast unmöglich, eine performante Runde in deinem Game hinzulegen.

Optimal ist eine indirekte Beleuchtung

Die beiden zuvor beschriebenen Situationen hören sich für einen echten Gamer schon fast an, wie Szenen aus einem Albtraum. Ein bis dahin perfektes Battle geht durch störende Einflüsse den Bach runter und wird letztendlich verloren. Eine indirekte Beleuchtung kann hier Abhilfe schaffen.

Am besten seitlich zum Fenster sitzen

Am besten steht dein Gaming-Tisch nämlich mit etwas Entfernung seitlich zum Fenster. Denn aufgrund der hoch stehenden Sonne und dem damit verbundenen Eintrittswinkel wird dein Monitor wahrscheinlich nicht mehr von den Sonnenstrahlen erfasst.

Bei einer tief stehenden Sonne solltest du auf lichtdichte Rollos zurückgreifen. Denn zu diesem Zeitpunkt ist die Leuchtkraft der Sonne nicht mehr so intensiv und das Rollo reicht aus, um hier genügend Dunkelheit zu schaffen.

Steckdosen und Netzwerkverbindung bzw. WLAN Empfang berücksichtigen

Der letzte aber dafür auch ein sehr wichtiger Punkt ist dieser, dass dein Gaming-Tisch stets so positioniert sein muss, dass deine auf dem Tisch platzierten Geräte stets mit Strom und einer ausreichenden Netzversorgung ausgestattet werden können.

Mindestens eine Steckdose in der Nähe

So sollte zumindest eine Steckdose in unmittelbarer Nähe sein, damit du die Möglichkeit hast, eine entsprechende Steckleiste anschließen und verlegen zu können. So kann auch ein perfektes Kabelmanagement vorgenommen werden. Von dort aus kannst du dann deinen PC, deine Konsole, deinen Monitor und das weitere Zubehör mit dem benötigten Strom versorgen.

Optimaler Zugriff zum Netzwerk

Mindestens genauso wichtig ist der Zugriff auf das Netzwerk. Prüfe, ob der Zugang zu einer Netzwerkdose besteht bzw. ob du einen direkten Anschluss zum Router findest. Weitere Wege können auch mit einem längeren Netzwerkkabel überbrückt werden.

Als Gamer kannst du hier auf ein CAT6 Netzwerkkabel zurückgreifen. Es überträgt Daten bis zu einer Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s und kann theoretisch bis zu 100 Meter Weg überbrücken.

Natürlich wäre es auch möglich, eine Anbindung über das WLAN herzustellen. Persönlich bin ich aber immer noch ein Freund eines kabelgebunden Netzwerkes. Gerade wenn es um den Gaming-Bereich geht. Hier spielen Millisekunden eine Rolle.

Funkabbrüche können hier verheerende Folgen auslösen und dich von jetzt auf gleich aus dem Game werfen. Nicht zuletzt aus diesem Grund greife ich auch heute noch auf Tastaturen und Mäuse mit Kabel zurück.

Ein Fazit

Wie du feststellen konntest, solltest du vor dem Kauf deines Gamer-Tisches erst einmal ganz genau die Fläche ausmessen, die du für deinen Schreibtisch ausgesucht hast. Wenn du die Maße hast, hilft dir unser Konfigurator weiter den passenden Gaming-Tisch zu finden.

Auch ist es ratsam, die Sonneneinstrahlung sowie die zur Verfügung stehenden Netzwerk- und Stromanschlüsse bei der Positionierung zu berücksichtigen.

Hast du diese Punkte nach besten Wissen und Gewissen für dich beachtet und bedacht? In diesem Fall sollte deinem Gaming-Erfolg nichts mehr im Wege stehen.



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